Lernen mit Tee

Zum Glück regnete es zumindest an einem der Lerntage– deshalb ist das Bild auch so düster
Hallo zusammen! Lesen hier eigentlich auch Studenten mit, Schüler oder andere Menschen, die von Zeit zu Zeit viel lernen müssen?
Nach dem letzten high-intensitiv-learning Wochenende finde ich es mal an der Zeit von meiner Lernroutine zu berichten, schließlich nimmt die Teezeremonie dabei einen wichtigen Platz ein.
Natürlich kann ich nur von mir persönlich berichten, jeder muss seine eigene Lernmethode finden.

Ich bin ein visueller Lerntyp und habe eine Art fotographisches Gedächtnis.
Während des Semesters bereite ich jede Seminarstunde nach. Das heißt, dass ich die Mitschrift (die fertige ich auf dem Macbook an) ergänzend mit den Powerpoint-Folien noch einmal aufschreibe– per Hand, möglichst übersichtlich und mit Farben, Grafiken und Symbolen.
Dabei lerne ich schon mit und mein Gedächtnis merkt sich den Aufbau eines Themas, so kann ich es später leicht abrufen.

Gegen Ende des Semesters (eigentlich müsste ich das auch semesterbegleitend machen) schreibe ich mir Karteikarten. Das mache ich nicht mehr auf Zettel, weil ich das für Verschwendung halte, ich benutze das Programm Kartenheld. Da ich mein Macbook immer dabei habe, kann ich zwischendurch immer lernen, besonders auf Zugfahrten.
Im Sonnenschein sieht man die Teeblätter in der Teekannne 
Richtig zum Einsatz kommt das Programm aber erst am Wochenende vor der Klausur.
Da setze ich mich ganz gemütlich an den Teetisch, auf der anderen Seite sitzt mein Liebster.
Ich bereite den Tee zu und er fragt mich die Karten ab, begleitend haben wir meine Mappe mit den Aufzeichnungen dabei, wenn ich mal was vergessen habe.

Mir hilft es zu lernen, wenn ich nebenbei noch etwas anderes tun kann. Der Tee und die Zubereitung sind ruhig und helfen mir, mich zu konzentrieren. So kann ich viel besser lernen und merke mir die Dinge schneller. Ob das jetzt auch am Tee selbst liegt, weiß ich nicht. Es ist einfach der allgemeine Umgang und die Umgebung.

Inzwischen freue ich mich eigentlich sogar auf dieses Lernwochenende. Schließlich habe ich eine Ausrede, warum ich den ganzen Tag am Teetisch sitze, in der Woche ist das nicht möglich. Es stört auch keiner, weil ich ja lerne– einfach perfekt!
So haben wir bestimmt pro Tag acht verschiedene Tees getrunken, einfach ganz toll, um sich mal wieder durch alle Teesorten zu trinken, meist trinke ich ja sonst doch eher meine liebsten Tees.

Vielleicht hat der ein oder andere ja eine Anregung für das eigene Lernprozedere mitgenommen und vielleicht nutzt ihr demnächst selbst das Lernen als "Ausrede" zum Teetrinken =)

Herzliche Grüße,
Atessa
Perfekt für den Teetisch–natürlich von meinem Bruder


1 Kommentar:

  1. Hi Atessa,

    ich bin Autor und wenn ich einen aufwändigen Text verfasse, tue ich dies stets mit einer Kanne Tee an meiner Seite. Somit kann ich gut verstehen, weshalb du ihn beim Lernen trinkst.

    PS. Du hast einen sehr schön gepflegten Blog ;)

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