Auf der Suche nach (Tee) Wasser

Wasser ist nicht gleich Wasser, das habt Ihr ja schon auf meinem Blog gelesen. Jeder von uns 3 Authoren hat da seine eigene Methode Teewasser zu bekommen. Thirsty ist mit ihren Britta Filter + Bambuskohle glücklich, Atessa nutzt ihr Edelsteinwasser und ich bin irgendwie mit allem nicht glücklich und weiterhin auf der Suche nach dem perfekten Teewasser.

Wer ein gutes Wasser hat, der hat die halbe Miete schon geschafft.
Gutes Wasser lässt auch nicht so guten Tee erblühen und ertragen aber guter Tee und schlechtes Wasser sind keine Lösung.
Ich habe euch von meinem Osmose Filter berichtet und gleichzeitig gesagt, das ich die Ergebniss okay finde aber noch nicht glücklich bin also muss eine andere Methode her.

Die letzte Woche verbrachte ich deshalb mit der Suche nach natürlichem Quellwasser. Ich wohne nun notgedrungen bei Aachen und habe das Eifelgebirge um die Ecke, wäre doch gelacht wenn es hier keine natürlichen Quellen gibt.

Die erste Quelle fand ich tatsächlich in der Eifel, beim Heilsteinhaus, einer Wanderstation und Informationspunkt zum National Park. Im Hinterhof sprudelt eine natürliche Quelle aus einem Brunnen. Das Wasser schmeckt wunderbar frisch und hat einen leichten Anteil Kohlensäure.
Die Gegend lud zu einem langen Spaziergang ein.






Beflügelt von meinem Fund füllte ich einige Liter ab und nam sie nach Hause mit.
Der Teetest war ernüchternd, fahler, brauner Tee. Die Blätter öffneten sich kaum und nach dem dritten Aufguss dann ganz plötzlich mit voller Kraft. Dann gaben sie allen Geschmack ab und wurden wieder stumpf.

Rechts mit Quellwasser gebraut
Was für eine Enttäuschung. Die besten Ergebnisse mit diesem Wasser erziehlte ich bei einem dunklen Dong Ding. Dieser mochte wohl das Wasser, vielleicht hätte auch der Da Hong Pao das Wasser geschätz.
Das Wasser schmeckt leicht metalisch was der Grund für dieses Fehlexperiment sein wird...
...die Suche geht weiter...

Die zweite Quelle führte mich in die Gegend von Euskirchen, ca. 1 Stunde Fahrt, dort sprudelt eine Quelle freudig vor sich hin. Das Wasser wirk frischer und schmeckt klarer. Neue Hoffnung keimt in mir auf. Hier habe ich ebenfalls einige Liter abgezapft und für meinen Test mit nach Hause genommen.






Die Tees mit dem Quellwasser reagieren ganz anders. Ich hatte Wunder erwartet und wurde enttäuscht. Erwartete ich eine leuchtende Farbe nd vollen Geschmack so musste ich wohl einsehen das dies Illusion ist.
Das Quellwasser lässt den Tee aber anders reagieren. Der Tee entfaltet sich langsamer, bei diesem Wasser explodiert er nicht wie vorher bei dem mineralischen aber er ist langsamer, vorsichtiger. Er braucht mehr Händchen um zu erwachen. Doch lässt er bekannte Tees in anderen Nuancen erscheinen. Er holt andere Details ans Tageslicht als ich es mit anderem Wasser erlebt habe. Interessant ist der Umgang mit dem Quellwasser.


Die dritte Quelle sollte etwas näher an meinem Wohnort sein. Leider war der Brunnen unzugänglich. Schade ich hatte gehoft nicht so weit fahren zu müssen für ein Schlückchen Tee

Die vierte Quelle habe ich im Aachener Wald gefunden und für nicht trinkbar erklärt.

to be continued...

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