Dienstag, 15. September 2015

Teamaker von amapodo: Teeglas #TEAFAVS

Lange Zeit habe ich den Shuyao-Teamaker benutzt und war auch sehr zufrieden mit ihm.
Im letzten Jahr hatte ich es bereits, dass der Deckel nicht mehr dicht schloss. Der Kundenservice von Shuyao ist toll, ich bekam sofort Nachricht, dass ein neuer Deckel auf dem Weg zu mir sei.
Das Problem hierbei: Die Trinköffnung war defekt und ließ sich gar nicht öffnen und schließen. Ich schrieb erneut und bekam wieder Post. Der neue Deckel passte allerdings gar nicht auf den Becher, denn inzwischen war ein neues Modell entwickelt worden...
Nochmals schrieb ich und bekam den passenden Becher zugesendet, sodass ich quasi einen komplett neuen Teamaker hatte. Ein halbes Jahr ging das auch gut.
Jetzt im Frühjahr begann der Deckel erneut undicht zu werden, ich bekam auch wieder Ersatz.
Aber so langsam war ich wirklich genervt, auch wenn der Kundenservice wirklich toll ist!



Die Lust auf etwas Neues war da. Meine Wahl viel auf den Teamaker von amapodo, der elegant ist und trotzdem ein sehr natürliches Design hat.
Inzwischen kennt ihr mich ja, ich warte lange und überlege, bis ich bestelle, aber schließlich habe ich es eines morgens einfach getan, weil ich so lange keinen Tee mitnehmen konnte.

Der Teamaker war ruckzuck da, fast ausschließlich in umweltfreundlicherem Papier verpackt.
Meine Naturliebe kennt ihr, das Baumlogo und der Deckel aus echtem Bambus haben mich fasziniert.
Das einzige Plastikteil ist das Gewinde im Deckel des Teamakers, das Glas ist stabiles Borosilikatglas, BPA-frei.

Es gibt zwei Siebeinsätze und man kann den kleineren unabhängig von dem großen benutzen, was ganz toll für unsere geliebten losen Tees ist. Das erste Bild dieses Beitrags zeigt, dass man auch großartig frische Kräuter –hier Minze– benutzen kann und sieht das nicht wunderschön aus? Durch das Glas wird die Farbe auch gar nicht verfälscht, was mir im Gegensatz zum Shuyao-Teamaker sehr gut gefällt.
Der Teamaker hält sowohl warm als auch kalt: Als es so schwül-warm war, habe ich einen Kaltaufguss gemacht, für den Sport– ich war begeistert!
Vor allem verfälscht das Glas auch überhaupt nicht den Geschmack =)

Für bröseligere Tees, hier der Geburtstagstee von Sonnentor, kann man die beiden Siebeinsätze ineinander drehen, dann muss man nicht das ganze Teeglas gründlich reinigen. Dazu gibt es einen praktischen Henkel, an dem man das Sieb einfach herausziehen kann. Es rastet nämlich richtig fest im Glas ein, aber nicht so, dass man es nicht wieder lösen könnte.


Man kann das Sieb auch benutzen, wenn man einen Tee nicht so lange ziehen lassen möchte. Dann füllt man nur Wasser bis zur Unterkante des Siebes ein und dreht das Teeglas auf den Kopf.


So kann der Tee ziehen und wenn er fertig ist, dreht man das Glas wieder richtig herum, so durchläuft der Tee nur beim Trinken nochmals die Teezutaten.


Mit diesem Teeglas bekommt man viel Aufmerksamkeit, weil es einfach so wunderschön ist!
Es ist (bisher! Ich bin vorsichtig geworden...) dicht und lässt sich leicht durch eine Vierteldrehung öffnen und schließen.
Außerdem empfinde ich es als sehr angenehm, direkt aus einem Glas zu trinken, einziger Nachteil ist vielleicht, dass es keine kleine Trinköffnung in dem Sinne gibt, sondern eben nur das Glas mit Siebeinsatz. Aber für Erwachsene sollte das kein Problem darstellen.

So sieht die Trinköffnung aus
Ein weiterer Vorteil ist die Menge an Tee, die zubereitet werden kann: Der Teamaker hat ein Fassungsvermögen von 450 ml, der Shuyao fasst knapp 100 ml weniger, nämlich 360 ml. 
Dieses Teeglas kostet fünf Euro mehr, als der Teamaker von Shuyao, 29,90€. 
Aber es ist das auf jeden Fall wert und ich habe schon einige Interessenten, die es von mir geschenkt bekommen werden.

Ich bin sehr glücklich mit meiner neuen Errungenschaft und empfehle sie uneingeschränkt weiter!

Herzliche Grüße,
Atessa

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