Ausgetrunken #3- Atessa

Im Vergleich zum letzten Post über geleerte Tees habe ich in den letzten drei Monaten wirklich einiges ausgetrunken, wenngleich auch einige Proben mit auf dem Bild sind.

Für den leckeren Li Shan habe ich von thirsty bereits Ersatz bekommen (und Li werde ich wohl auch immer im Haus haben).
Der Ali Shan Golden Dragon aus dem Teehaus Köln ist auch durch thirsty zu mir gekommen, ein ganz netter Tee, aber ich würde ihn nicht nachkaufen.

Ein Tee, den ich gerne wieder hätte, ist der Wushe Oolong aus Taiwan. Ein wunderbar leichter Tee mit sehr vielen Geschmackskomponenten. Er hat mich immer an Frühlingsluft erinnert, mit Zitrusnoten und einem Hauch Erde und Holz. Großartig!

Außerdem auf dem Bild ist ein Winter Dong Ding mit leichten Röstnoten. Auch ein sehr aromatischer Tee, etwas scharf und lange in Erinnerung bleibend. Ich mochte die Wärme, die sich im Magen ausgebreitet hat, wenn man den Tee getrunken hatte.

Der Zettel war in einer Tüte schwarzem Tee, den Yemin mir geschenkt hatte. Ein Su Mao Feng, ich habe ihn sehr gern getrunken, weich und sahnig im Mund, ein interessanter Nachgeschmack.

Außerdem habe ich noch eine Probe Tie Guan Yin geleert (3 Portionen waren drin), einen Pu Ehr und eine Probe von Teahome, die mir wirklich Lust auf die Tees von Teahome gemacht hat. Ich hatte die Teahome Tees ja bereits bei Yemin kennen gelernt, als wir unser großes Treffen hatten und ich werde wohl bald mal dort bestellen.

Herzliche Grüße,
Atessa

Gong Fu Cha Ensemble Panda-Pärchen am Fluss





Diesmal möchte ich Euch ein kleines, etwas verspieltes Gong Fu Cha Setting mit Fluss und Panda-Pärchen vorstellen. Alles ist miniaturistisch gehalten und daher eher für Egoisten wie mich geeignet (1-3 Personen). 
Kleine Kännchen sind aber auch manchmal von Vorteil. Besonders dann, wenn man teureren Tee und davon nicht zuviel, aufbrühen möchte. 


Passend dazu habe ich einen verspielt, komplexen Rou Gui Felsentee (Yancha) aus Wuji ausgewählt, den ich bei Nong Cha in Brüssel gekauft habe. Er schmeckt abwechslungsreich von würzig-mineralisch bis fruchtig und hat eine total ausgeprägte Zimtnote, die beim Rou Gui typisch sein soll. Bei Gelegenheit gibt es ein ausführlicheres Tee - Review... versprochen!

Das Ensemble besteht aus folgenden Gegenständen:

Mini Teekännchen (Shui Ping 40 ml) gekauft von Gingko http://www.lifeinteacup.com
Mini Teeboot (Cha Chuan 100 ml) gekauft bei Nong Cha in Brüssel
Dekantierkännchen (Cha Hai 60 ml) gekauft bei Nong Cha in Brüssel
Ton-Cups und Riechbecher (je 20 ml) ebenfalls von Nong Cha in Brüssel
Alternativ drei konische Fisch-Cups (je 15 ml) vom Ebay Store „ShanghaiStory“
Tee-Präsentationsteller (Cha He) vom Ebay Store „ShanghaiStory“
Brauchwasserschale (Shui Yu) gekauft bei Di Xing Store in Köln http://dixing-shop.de
Tischset (braun; blau) gekauft bei Butlers http://www.butlers.de
Ikebana-Schale und Nadelplatte (Kenzan) gekauft bei http://www.ikebana.de


Leider weiß ich nicht mehr , wo das kleine Pandapärchen herkam.
Mein Ikebana-Versuch besteht hauptsächlich aus drei Freesien, einem Schneeball und drei Weidenzweigen

Mir hat es so viel Spaß gemacht das Ensemble zusammenzustellen, da schmeckt mir der Tee nochmal so gut. Vielleicht ist es ja eine gute Anregung selbst kreativ zu werden! ^^ 

Neues Futter für Teetisch und Teetrinker

Unser Treffen bei Ye Min war wunderschön und wir gingen mit etwas wehleidigen Herzen wieder gen Heimat. Bis oben hin abgefüllt mit Tee im Blut und mit einigem Tee im Gepäck, um auch zuhause den Pegel halten zu können.
Thirsty hatte mir aus Berlin ganz viel Tee mitgebracht. Ich hatte sie um Li Shan und Ali Shan aus dem Berliner Teesalon gebeten und sie brachte mir auch noch einen San Lin Xi von dort mit und außerdem einen Jade Oolong aus dem Japanischen Bonsaigarten.

Ye Min versorgte mich mit allerhand Proben und interessant duftenden Tees. Ganz herzlichen Dank, dass du mich wieder so gut versorgt hast!
In der nächsten Zeit wird es also von mir ein paar Berichte über die Tees geben, ich hoffe, dass ich vor Semesterbeginn noch so einiges verkosten kann.
Oben habt ihr ja schon die Muschelschale gesehen. Ye Min hat sie mir aus Portugal mitgebracht. Die Muschel ist ein wunderschöner Handschmeichler und sie sieht wunderschön aus. Man kann die Muschel hervorragend zur Präsentation des Tees benutzen.
Ein weiteres Lieblingsstück in meiner Sammlung an Teeutensilien.

Herzliche Grüße,
Atessa

Travelset - Selfmade

Ever since i wanted to take my tea with me on my travels. If it´s in a hotel, outdoors, or during the journey. To find an suitable Allrounder wasn´t that easy.

My first travelling set was everthing but conveniet. It was difficult to wrap, or unwrap. The spout leaked all the time and even worse tea leaves slipped outside quite often.

























Therefore i needed a solution that is compact and doesn´t miss to serve the needs of Gong Fu Cha. After some brooding about the problem i got the idea of useing an raster foam case. I paired it with a nice teaset, removed the raster foam parts to fit in and arrange teaware. It was much important to me to find a cheap teaware series, so i can exchange single parts in case of loss.


If you want to do such a travelset yourself, you either find some Links to rebuilt my example, or you fit an raster foam case to your needs. That should work easy, if you measure every piece at first, than calculate the space and the depth as well. It is better to determine the measurements first instead by trail and error, otherwise it could be quite expensive. The best is to draw, how you want to arrange the objects beforehand. 

Once it fits, the teaware case is very convenient and invites you to find crazy ways to use it. For instance maybe useing it on a sprinter train to serve tea to the ticket collector. Amuseing conversations guaranteed! ^^ 









































Teaware - Case example

Conrad raster foam case:

Teaset Satin Blue Collection from Taiwan Teacrafts:

Tablecloth from Akiko:

Chataku coaster from Maoci:

Travelset - Marke Eigenbau

Schon immer wollte ich meinen Tee mit auf Reisen nehmen. Sei es im Hotel, im Freien, oder auf der Fahrt. Eine Allroundlösung war nicht so einfach zu finden.

Mein erstes Travelset war alles andere als zufriedenstellend. Es war schwierig ein- und auszupacken. Die Tülle tröpfelte und zu allem Übel flutschten immer wieder Teeblätter heraus.




















Deshalb sollte eine kompakte Lösung her, mit der ich weniger ästhetische Abstriche machen müsste. Nach einigem Grübeln kam ich dann auf die Idee, einen Rasterschaum-Koffer zu verwenden und den Rasterschaum auf ein preiswertes Teeset einzupassen. Dabei war es mir wichtig, dass sämtliche Teile, bei Verlust nachgekauft werden können.



Wer jetzt Lust hat sich auch ein Travelset zu basteln, findet entweder am Ende des Posts die passenden Links zu den verwendeten Objekten, oder Ihr passt einen Rasterschaum-Koffer an Eure eigenen Bedürfnisse an. Das sollte ohne Probleme möglich sein, wenn Ihr zuerst alle Einzelteile ausmesst und dann die benötigte Grundfläche, sowie Tiefe ermittelt. Einfach so rumprobieren kann ins Geld gehen. Am Besten vorher alles erst aufzeichnen.


Wenn es dann passt, macht der Tee-Koffer aber wirklich Spaß und lädt dazu ein verrückte Dinge zu probieren. Beispielsweise einfach mal Gong Fu Cha im fahrenden ICE-Zug zu praktizieren. Lustige Gespräche garantiert! ^^ 









































Tee-Koffer Beispiel

Conrad Rasterschaum-Koffer:

Teeset Satin Blue Collection von Taiwan Teacrafts:

Tischset von Akiko:

Chataku Untersetzer von Maoci:



Teeverrückte unter sich- Großes Autorentreffen bei Ye Min

Am ersten Oktoberwochenende war es so weit: Alle drei Blogautorinnen waren zwei Tage vereint und haben gemeinsam den ganzen lieben langen Tag Tee getrunken. Eine Premiere, noch nie haben wir alle drei zusammen an einem Tisch Tee getrunken.

Nach einer mehr oder minder bequemen Zugfahrt kam ich mit meinem Bruder und meinem Liebsten bei Ye Min an. Thirsty war auch schon angereist und so konnten wir ganz schnell die ersten Schalen Tee leeren.
Wir waren natürlich sehr sparsam, dort oben auf dem Bild seht ihr, was wir maximal in einer Schale bekamen. Eigentlich hätten wir auch immer aus Fingerhüten trinken können ;)
Ein neues Teeensemble-Stück hat Ye Min von meinem Bruder bekommen: Ein hölzernes Teeboot mit extra breitem Rand, um bei Bedarf allerhand Dekoration verteilen zu können.
Wie diese kleine Dame, die mein Liebster gefertigt hat. Außerdem seht ihr dort einen neuen Teelöffel, der kam mit thirsty aus Berlin zu Ye Min und hat das gesamte Wochenende für unsere Teeportionierung gesorgt.
Am Samstag haben wir erst einmal reihum Tee zubereitet, ich habe mich erfolgreich bis zum Abend davor gedrückt ;) Es ist doch immer viel schöner, Tee serviert zu bekommen.
Nebenbei wurde uns auch garantiert nie langweilig, schließlich war der kleine Teemeister auch noch anwesend und wollte an unserer Versammlung teilnehmen. Auch wir haben viel über Fahrzeuge gelernt und sind jetzt absolute Experten, was Traktoren angeht :)
Gegen Abend wurde ich dann aber doch an die Teekanne gezwungen gebeten und ich durfte einen besonders exklusiven Tee zubereiten. Wirklich sehr sehr lecker, auch wenn mir der Name schon wieder entfallen ist, ich meine, es wäre ein Dong Ding gewesen? Bei den ganzen guten Tees, die wir getrunken haben, konnte ich mir gar nicht alles merken.
Leider haben wir vergessen, all die ausgetrunkenen Teeblätter zu fotografieren. Es waren auf jeden Fall so einige, sodass wir einen Berg hätten errichten können.
Gegen Abend wurden wir alle immer lustiger, dabei hatten wir ja wirklich keinen Alkohol, sondern Tee getrunken. Man kann eben auch schnell Teesoffen werden ;) Wobei mir gerade einfällt, dass es noch gar nicht wirklich Abend war, ich meine, es wäre erst gegen 19:00 gewesen, wo wir einem außerordentlichen Lachflash erlagen :D
Einer der Gründe dafür war dieser Keks, den die liebe thirsty da in der Hand hält. "Aber zu dem Tee passen doch bestimmt Spekulatius!"–gesagt, getan.
Äußerste Belustigung löste bei uns dieser Keks aus. Was um alles in der Welt ist das?
Vorschläge: Schaf, Hund, CHAMÄLEON (mit Zuckerstange am Hinterteil)?!
Wir haben uns entschlossen, entweder eine Umfrage zu starten oder diese Frage zu Weihnachten in einem Weihnachtsgewinnspiel zu stellen. Die kreativste Antwort bekommt einen Keks– und eventuell den Gewinn =P
Irgendwie hatten wir es aber auch noch geschafft, so schöne Bilder zu machen. Mit dieser wunderbaren Kanne auch kein Problem.
Hatte ich erwähnt, dass ich am liebsten bei Ye Min Teegeschirr klauen einkaufen würde? Jedes Mal bin ich fasziniert und ein bisschen neidisch.
Zu später Stunde bekamen wir auch noch einen Mondkuchen serviert, eine gehaltvolle und äußerst gesunde (...) Speise zur späteren Stunde. Der etwas größere Zuckeranteil trug zumindest bei mir zu noch erhöhter Heiterkeit bei.

Ach war das wieder ein wunderschönes Wochenende mit so viel Tee! 
So viele Eindrücke, so viele neue Ideen und natürlich auch viele neue Wünsche :)
Ich wurde wieder reichlich beschenkt und zum Glück brachte mir auch thirsty aus Berlin die bestellten Tees mit. Endlich Nachschub für uns!
Meine Ausbeute zeige ich euch in einem gesonderten Post. 
Nach über sechs Stunden Zug"fahrt" kamen wir erschöpft bei mir zuhause an. Die einzige pünktliche Verbindung war Taxi Mama, das uns vom Bahnhof abholte.

Der Teepegel im Blut war bei uns leider gegen Null gesunken, während meine zwei Mitschreiberinnen fröhlich weiter trinken konnten. Aber wir hatten ja noch diese Bilder und Eindrücke, die uns über das Tee-Tief hinweg halfen.

Ein tolles Wochenende ist vorbei und ich hoffe, dass wir uns ganz bald wieder sehen werden! Es ist doch immer wieder schön, mit Gleichgesinnten eine Schale Tee zu teilen. Oder zwei.

Ganz herzliche Grüße,
Atessa

traveling with tea


My 2 colleagues here already showed their traveling sets, now it´s my turn.
Before some days we came back from the beautiful Portugal. The Atlantic Ocean is amazing.
I love the sound of the sea. Powerful and strong. 

The weather was windy and warm, nice for swimming and the beach. I´m getting bored to fast of the beach and so we traveled around and did a lot of sightseeing. The history of Portugal is long and so there is much to see.

Because of the warm weather I choose a green tea, a Bilochun, with a very nice flavor. Perfect for this warm days.
Because my family didn´t like tea so much, i choose this simple teapot with a cup.
I found some shells at the beach and use it for this little tea ensemble.
I like to use natural things and so it is clear to look for shell next to the big sea.

How do you travel with tea?

Cherry Cola, oder das letzte was ich von schwarzem Tee erwartet hätte..

Von Zeit zu Zeit habe ich so meine Online Shopping Exzesse. Ich kaufe dann ziemlich viel Tee auf Einmal, besonders wenn es einen zeitlich begrenzten Rabatt, wie anlässlich des Mondfestivals gibt. Oft kommt dann guter und schlechter Kram an. Manchmal ist da auch seltsamer Stoff dabei. 


In diesem speziellen Fall versuche ich immer zuerst den Tee in einem Gaiwan aufzubrühen, um ihn näher kennenzulernen und eventuell Freundschaft zu schließen.

Es gibt 3 Gründe dafür. Zuerst einmal ist Porzellan geschmacksneutral und beeinflusst nicht den Geschmack meines neuen Tee´s. Zum Zweiten ist es leicht die Menge an Teeblättern zu bestimmen, denn sie wird durch die Form und Größe des Gaiwan vorgegeben. Einfach den Boden leicht bedecken, nicht gehäuft. Und Zuletzt ist es mit meinem Gaiwan leicht, schnelle Aufgüsse zu machen. So kann es nicht passieren, dass ich meinen kostbaren Tee überbrühe.

Aber nun zum Yuchi Hon Yun, den ich letztes Jahr bei Taiwan Teacrafts bestellt hatte. Vom ersten Blick her ist es ein hässliches Blatt, halb offen, manche Blätter sind gebrochen.
Beim ersten Aufguss, kann man auf der Wasseroberfläche die ätherischen Öle tanzen sehen. Die Farbe des Aufgusses ist dunkel Rosé, die Flüssigkeit klar. Dennoch hinterlässt der Tee eine Menge Öl-Rückstande im Gaiwan zurück. 


















Die Nase ist etwas unspezifisch, nicht gerösteter, schwarzer Tee. Wenn ich mich darauf konzentriere, bekomme ich eine weiche Fruchtigkeit mit. 

Auf der Zunge ist es dann klar. Ich schmecke eine unerwartet reiche, aber unwirkliche Kirschnote. Das Ganze ist von einem sehr runden, weichen Schwarztee-Charakter umgeben. Zum ersten Mal hat es sich so unwirklich angefühlt, dass ich meinen Geschmacksnerven nicht trauen wollte. Mit jedem Aufguss wurde der Eindruck komplexer und fruchtiger. Das Geschmackserlebnis ist irgendwie surrealistisch.

Der Abgang ist noch fremder. Schwarze Tee Gewürze mischen sich mit einem an „Hubba Bubba“ erinnernden Nachgeschmack, der von meiner Kehle aufsteigt. Man glaubt es erst, wenn man es probiert hat, aber das ist wie Cherry Cola. Es ist eine seltsame, nichtsdestotrotz angenehme Erfahrung.


Daten:

Tee Genre:             Schwarz Tee
Varietät/Kultivar:     Yuchi Hong Yun 
Terroir:                    Hochland Tee aus Taiwan 
Hersteller:              Taiwan Teacrafts Lot 276
Saison:                   Winter 2013
Gramm:                  4,5
Tool:                       Gaiwan 120ml
Temperatur:            95° Celsius
Aufgüsse:               4 Mal

Cherry Coke, or the last thing i expect black tea to taste like...

From time to time i have an online shopping excess and i buy a lot of tea, especially if there is a seasonal discount, like for moon festival. Often there is good and bad stuff. Sometimes there is weird stuff. In this special case i try to brew in gaiwan first, to get to know the tea and eventually become friends.


There are 3 Reasons for that. Firstly, porcelain is neutral and doesn´t influence the taste of my new tea. Secondly, the amount of leaves i need to use is easy to determine by the shape and size of the gaiwan. Just cover the bottom a bit, do not stuff it. And lastly, with my gaiwan it´s easy to do quick steepings, so i do not overbrew my expensive tea.

But let´s continue with the Yuchi Hon Yun which i bought from Taiwan Teacrafts last Year.
From first view its an ugly leaf, half open, some leafs are broken. 

While the frist brew, on the surfaces of the water, you can see the essential oils dancing. The Liquor of the steeping is dark rosé and clear, but as i pour, the tea leaves a lot of oil residues in the gaiwan. 


















The Nose is unspecified, non roasted soft black tea. If i concentrate on, i get some hints of soft fruitiness. 

On the palate it is clear. I sense an unexpected rich, but unreal cherry flavor. The whole is surrounded by very round and mellow black tea character. For the first time it felt so unreal, that i can´t believe my senses. With each brew it gets more complex and fruity. The whole taste experience is somehow surrealistic. 

The aftertaste is even stranger. Black tea spices mingle with a „Hubba Bubba“ like taste that arise from my throat. You will not believe me since you try it, but this is like a Cherry Coke. It is a weird, nonetheless pleasent experience.


Data:

Tea Genre:    Black Tea
Cultivar:        Yuchi Hong Yun 
Terroir:          Mountain Tea from Taiwan 
Distributor:    Taiwan Teacrafts Lot 276
Season:         Winter 2013
Gramm:         4,5
Tool:              Gaiwan 120 ml 
Temperature: 95° Celsius
Steepings: 4 Times