Dienstag, 19. April 2016

Bei Nannuoshan in Berlin

Bereits letztes Jahr im Dezember waren Thirsty und ich zu Besuch im Teehaus Nannuoshan in Berlin.

Nanuoshan befindet sich an einem ruhigen, liebevoll restaurierten Innenhof, in der Mitte von Berlin - den Heckmannhöfen.

Ich mag solche Hinterhöfe. Sie erinnern mich immer ein wenig an meine Kindheit. Nach der Schule haben wir oft auf dem Hof gespielt. Von außen konnte man nicht erahnen, dass zu unserem Haus ein toller Innenhof gehörte.
Die Heckmannhòfen bestehen aus zwei kleinen Höfen, die man durchqueren muss, bevor man ans Ziel gelangt. Das bedeutet, man ist mitten im Trubel der Stadt und zugleich an einem ruhigen und schönen Ort.




Wir trafen uns dort an einem Sonntagvormittag. Die verträumte, einladende Atmosphäre zog uns gleich in ihren Bann.
Das Nannuoshan Teehaus ist klein und gemütlich. Es lädt zum Verweilen ein. Genau richtig für unser sonntagliches Teefrühstück.


Unser erster Blick fiel auf einen schönen Teeplatz und plötzlich war das Frühstück fast vergessen.


Bevor man einen Schluck Tee genießt, sollte man jedoch eine Kleinigkeit essen. Sonst macht das Teetrinken und Verkosten keinen Spaß.

Das kleine, feine Frühstück wurde mit eine Schale darauf abgestimmten Tee serviert.


Da noch keine weiteren Gäste da waren, haben wir es uns, nach der kleinen Mahlzeit, am Teetisch bequem gemacht und einige Tees verkostet.
Einige ist untertrieben, wie man auf den Bildern erkennen kann. Sagen wir mal so: wir haben das Sortiment getestet.


Auf obigem Bild haben wir einen Xin Qing, einen Alishan und einen Lishan verkostet.

Wir haben wirklich schöne Teesorten entdeckt. Thirsty ist mit diversen Teegeschirr und einem Lishan Oolong nach Hause gegangen und ich mit diversem Teegeschirr und einem Fou Shou Oolong. Eines meiner liebsten Tees im Herbst, Winter und Frühlingsanfang.

Wir hätten einfach nicht einen Blick in die Schränke werfen sollen! Aber neugierig wie wir waren, haben wir diese tollen Dinge entdeckt und mitgenommen. Ergebnis - ein Loch in meinem Reisbudget!

Nach und nach kamen weitere Gäste und der junge Bedienung wurde die Zeit knapp, für uns weitere Tees zu machen. Meine Chance. So saß ich schließlich auf der Seite des Teemeisters. Ich durfte den Fou Shou Tee zubereiten und es hat mir Freude bereitet. Auch diesen ließ ich mir anschließend einpacken.



Fazit:
Es ist ein schöner Ort Tee zu trinken. Die kleinen Köstlichkeiten zum Tee sind meist vegan und handgefertigt. Hier steckt viel Liebe und Mühe  darin.
Wenn ihr neugierig und in Berlin unterwegs seid, dann verpasst es nicht, vorbei zu schauen und einen Tee zu genießen...


NanuoShan TeaHouse
Oranienburger Str. 32
10117 Berlin

1 Kommentar:

  1. Ja, das Nannuoshan ist schon eine interssante Lokalität. Ich war jetzt schon mehrmals dort und werde auch am 28. Wieder mal da sein.
    Diese Mischung aus Tee und Kunst muss noch sehr stark unterstüzt werden. Ich finde das sehr spannend und interessiere mich für die verschiedenen Angebote.
    Und die Tees dort sind wirklich gut ausgesucht im gesamten Spektrum von hoher Qualität.
    Und es ist eben auch ein Ort, wie ich es für Berlin eben suche, wo ich auch einfach beim Tee nur sitzen kann um ihn zu genießen.

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