Donnerstag, 9. Februar 2017

Krabbenhueters Teerücklick 2016

Tee 2016
Beste Teeerfahrungen
Liebster Teegast
Neue Teeerkenntnisse
Was hat sich verändert?





Nach 2015 ( ein Teejahr mit großer Wirkung und vielen Einflüssen) war 2016 ein Jahr mit Besinnung auf Wesentliches und zum Ende hin, dem Loslassen von verschiedenen Themen, die mir zuviel Raum genommen hatten.



 Wie immer ist es mir unmöglich den Tee 2016 zu benennen.

Aber als Teegruppe möchte ich die Kombination Wuyi Yancha und Phönix Dan Cong, mineralische Oolongs erwähnen. Nachdem ich mit 6 Proben a 10g Wuyi und 12 Proben a 25g Phoenix gestartet bin und so eine breitgefächerte Vielfalt entdecken konnte...



ging es weiter mit einzelnen Angeboten aus verschiedenen Berliner Teeläden und schloss sich das Jahr dann mit einem Seminar zum Thema ab, bei dem noch einmal dunkle, geröstete, mineralische Oolongs aus Wuyi im Mittelpunkt standen. Also bezieht sich meine beste Teeerfahrung auf diese spezielle Gruppe von Oolongs. Schön, dass ich diese Erfahrungen oft mit anderen Teilen konnte. Berlin hat sich in den letzten Jahren als ergiebige Teequelle entwickelt.

Etwas untergegangen ist dabei fast meine neuesten Teeerkenntnisse zum Thema: gelber Tee, wo ich nun endlich den entscheidenden Verarbeitungsschritt erkennen konnte. Dazu konnte ich an einem thematischen Seminar mit mehreren Teeproben teilnehmen.

Mein liebster Teegast auch 2016 wieder: meine Frau, auch wenn sie im eigentlichen Sinne mehr als nur ein Gast ist, einfach weil sie dazugehört wie die Teekanne...
Aber am letzten Tag des Jahres durfte ich dann doch noch einen weiteren Gast zu einem Huang Mei Gui 2015 (der sehr schön für einen Einsteiger geeignet ist, weil er eben nicht so stark geröstet wurde) an meinen Teetisch einladen. Ein eher seltener Moment in meiner teeuninteressierten Umgebung.

Was hat sich 2016 verändert?

Ich schrieb schon weiter oben, "2016, ein Jahr mit Besinnung auf Wesentliches und Loslassen von Themen". Und als erstes denke ich dabei an die Verringerung meiner Teemenge auf 2g pro Sitzung ( bei 45ml Gaiwan und 6 Aufgüsse sind das etwa 1/4 Liter) Da kann guter Tee ruhig mal etwas mehr kosten ...
Es gibt so viele interessante Teesorten, dass ich mich nicht um alle kümmern kann. Dieses zu erkennen bedeutet ein Loslassen von bestimmten Themen und die Konzentration auf einige spezielle Sorten. Junge Puerh reizen meinen Magen sowieso oft mit starker Bitterkeit und ältere sind schwierig zu beschaffen und oft zweifelhaft wegen ihrer Authentizität . Das werde ich also etwas ruhiger angehen und bei Appetit meine Bestände abbauen.
Oolong bleibt auch 2017 das Thema. Und auch da richtet sich der Blick auf gute Sorten und Verarbeitung.




Die wichtigste Veränderung ist dieser Beitrag selbst. Hab ich mich doch entschlossen, in diesem Blog etwas von meinen Teeerfahrungen einzubringen. Dafür werden andere Onlineaktivitäten stark verringert, bei denen ich bemerkt habe, dass sie mich zu stark gebunden hatten.
2016 war für mich ein gutes Jahr um interessante Teelokalitäten in Berlin zu besuchen und mich dort mit anderen Teeinteressierten zu treffen. Und das wird auch in diesem Jahr so sein.

Eine kleine Veränderung, die sich im bereich Taiji/Qigong bereits 2016 angebahnt hatte, ist mein erwachtes Interesse für Ball Taiji. Hab schon länger mit Taijigriffel gearbeitet. Nun versuche ich es mit einer Holzkugel ca. 13 cm Durchmesser, 800 g Gewicht. Einfache Bewegungen, Kreise, Schwünge aus den Füßen durch den Körper in die Hände mit Intension in die Kugel und deren Verbindung zu meiner Mitte hin ... Bin selbst gespannt, wie sich das entwickeln wird.


Zusammenfassend für mich ein spannendes und interessantes Jahr 2016 mit vielen Erfahrungen und neuen Einflüssen...




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