Donnerstag, 23. Juni 2016

Natsume– Aufbewahrung des Matcha– Holzarbeiten meines Bruders

Seit ein paar Wochen bin ich vermehrt dem Matcha zugewandt, das liegt am wärmeren, frühlingshafteren Wetter und der Kraft, die damit zusammenhängt. Für mich passt der Matcha nicht in den Winter (dieser Post wurde Anfang Mai verfasst, nicht wundern, inzwischen ist wohl Sommer, zumindest hoffe ich das).
Jetzt habe ich die letzten Reste aus den Dosen zusammengekratzt und getrunken, bevor ich mir neuen bestellte (mein liebster Matcha ist bisher von Koyamaen).
Übrig bleiben dann immer die Dosen, die ich zu schade zum Wegwerfen finde. Meist bewahre ich Kräuter, Gewürze, Räuchermischungen... darin auf, aber dieses Mal fragte ich meinen Bruder, ob er nicht erst eine Dose drumherum drechseln könnte.
Die "original" japanischen Natsume, die traditionellen Dosen für Matcha, sind normalerweise komplett aus Holz, Steinzeug, Porzellan oder die modernen auch aus Kunststoff. In meine Natsume ist jetzt die Metalldose eingelassen, sodass sie nun sogar luftdicht schließt. Allerdings kann die Holzdose wohl nicht in den Kühlschrank, deshalb ist die Haltbarkeit des Tees trotzdem nicht so lange und ich bewahre den Matcha nur in kleiner Menge in der Dose auf.
Generell ist die Natsume auch nicht zur langen Lagerung des Tees gedacht, sondern für die Teezeremonie. Gelesen habe ich, dass man den Tee ohne Kühlung 2-3 Wochen gut darin aufbewahren kann.
Für die längere Lagerung nutzt man eine Chazutsu, eine Dose mit zweitem Schließdeckel im Inneren. In solchen Dosen aus Metall lagere ich meine Oolong-Tees.
Weil eine Dose nicht lange allein bleiben kann, hat mein Bruder mir ganz schnell noch eine zweite Dose gedrechselt, dieses mal für eine 20 g Portion Matcha ;)
Die größere 40 g Dose ist aus Eibenholz, die kleinere vermutlich aus Amaranth.
Wie gut, dass man auch andere Dinge super in den Dosen aufbewahren kann, so viel Matcha kann ich mir weder leisten noch vernichten =D Außer, Yemin kommt und überfällt mich, aber da wir dann ja doch lieber andere Tees zusammen trinken, ist das doch nicht ganz so wahrscheinlich.

Herzliche Grüße,
Atessa

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